Pfeil_nachuntenPfeil_nachuntenPikto_ChancenIndiv_kleinBogen_Banner+WeissHaeckchen_rotLinkdin_BannerPikto_ChancenimBusiness_kleinPikto_CiB_Fuehrungskraefte_kleinPikto_CiB_Team_kleinPikto__WerteKultur_kleinPikto_WarumCIC_kleinpluszeichenToToptwitter_BannerXing_Banner

Interessante Studien

Diese drei grundlegenden Schritte für das Erreichen von Zielen wurden in einer US-amerikanischen Studie untersucht. Dabei ist der dritte Schritt – das Teilen der Fortschritte mit anderen – essenziell für den Erfolg. In der Studie war die Erfolgsquote der Gruppe, welche diesen Schritt machte, 33 Prozent höher als jene der Gruppe mit dem geringsten Erfolg. Für die Studie rekrutierte die Psychologieprofessorin Gail Matthews 267 Personen unterschiedlichen Hintergrunds. Es ging darum zu untersuchen, wie drei Schlüsselschritte Ziele bei der Arbeit beeinflussen: Ziele aufschreiben, sich auf zielbezogene Maßnahmen festlegen und Verantwortung für diese Maßnahmen übernehmen. Die Teilnehmer wurden dabei in fünf Gruppen eingeteilt. Zu Beginn wurden alle Teilnehmer gebeten, ihre Ziele festzulegen. Danach hatten sie die Aufgabe, die Ziele zu bewerten, und zwar nach Schwierigkeitsgrad, nach Wichtigkeit, nach dem Ausmaß ihrer Fähigkeiten und Ressourcen, das Ziel zu erreichen, nach ihrer Motivation und nach ihrer Zielverpflichtung (auch Zielbindung oder Commitment genannt). Die Teilnehmer wurden auch gefragt, ob sie das Ziel vorher schon verfolgt hätten und wenn ja, mit welchem Erfolg. Danach wurde die erste Gruppe gebeten, einfach über ihre Ziele nachzudenken, sie jedoch nicht aufzuschreiben, während die Gruppen 2 bis 5 auch Schritt 1 und 2 machten: Sie schrieben also ihre Ziele auf und notierten entsprechende Maßnahmen zur Zielerreichung. Doch nur die fünfte Gruppe machte auch den dritten Schritt – sie teilten ihren Fortschritt mit einem Freund/einer Freundin. Die Ergebnisse stiegen von einer Erfolgsquote von 43 Prozent bei der ersten Gruppe bis auf 76 Prozent bei der fünfte Gruppe. Und hier noch ein paar spannende Erkenntnisse zu den drei Schritten: Schritt 1: Schreibe deine Ziele auf. Sonst macht dein Gehirn nicht mit. Über deine Ziele nachzudenken hilft dir, Ideen zu entwickeln. Doch wenn du dies zu lange tust, glaubt dein Gehirn, dass du’s schon geschafft hast. Um eine Strategie oder Lösung zu finden, muss sich dein Gehirn vom Problem trennen. Einigen Menschen hilft es, die Ziele aufzuschreiben, andere bevorzugen es, eine Mindmap zu erstellen oder ein Scribble zu zeichnen. All das erhöht deine Erfolgswahrscheinlichkeit. Schritt 2: Verpflichte dich mit konkreten Maßnahmen zu deinem Ziel. Wenn du nur das Ziel festlegst, nicht jedoch den Prozess zur Zielerreichung, dann ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass du das, was du dir vorgenommen hast, auch erreichst. Also: Schreib zusätzlich zu deinen Zielen auch den Prozess auf, d.h. die Schritte, die du planst, um dein Ziel zu erreichen. Auch wenn die Schritte dir offensichtlich erscheinen: liste sie auf. Schritt 3: Übernehme Verantwortung. Die vierte Gruppe der Studie wurde dazu aufgefordert, einem Freund oder einer Freundin von ihren Ziele zu erzählen. Diese Gruppe schnitt bei der Zielerreichung besser ab... aber lange nicht so gut wie die fünfte Gruppe. Die Teilnehmer der fünften Gruppe schrieben zusätzlich einen wöchentlichen Bericht über ihre Fortschritte und schickten ihn an die Person, der sie von ihren Zielen erzählt hatten. Die Schlüssel einer erfolgreichen Zielerreichung sind also: Seine Ziele aufschreiben, sich zu dem Ziel verpflichten und – ganz wichtig – Verantwortung übernehmen. Du möchtest mehr erfahren? Hier geht’s zur Studie (in Englisch): Studie

Veranstaltungen

Zur Sache: Gesund und glücklich durch die Pandemie

NDR-Talkshow // 14. Februar 2021

Hier geht’s zur Sendung

 

 

 

 

 

 

 

Tool: 36 Fragen für mehr Verbundenheit

Sie möchten Ihre Verbindung zu einer anderen Person stärken – ob ein Familienmitglied, ein Freund, eine Bekannte oder auch Kollegin? – Probieren Sie den Fragebogen von Arthur Aron aus.

 


Publikationen

Auf der Kippe

Neue Anforderungen geben uns die Chance, zu lernen und unseren Selbstwert zu stärken. Eine Überdosis Verantwortung kann jedoch das Gegenteil bewirken.

Interview im grünfink 2/2019 – Mitarbeitermagazin von DATEVInterview lesen

 

 

 


Positive Psychologie und organisationale Resilienz

Stürmische Zeiten besser meistern
Mirjam Rolfe

Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wirksamkeit trotz Digitalisierungs- und Veränderungsdrucks?

Dieses Buch bietet Unternehmern, HR-Managern, Fach- und Führungskräften Expertenwissen, um auf organisationaler, individueller und Team-Ebene nachhaltig leistungsfähig und kraftvoll zu bleiben. Basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und Handwerkszeug aus der Positiven Psychlogie und der Resilienzforschung finden Leser Antworten auf aktuelle Fragen:

  • Wie können Organisationen auch bei hoher Komplexität und Unsicherheit krisenfest und achtsam bleiben?
  • Wie lassen sich Fehler- und Lernkultur im Unternehmen entwickeln, Stärken konsequent nutzen und organisationale Energie fördern?
  • Wie gelingt es Menschen, auch in Veränderungen und unter Stress, ihre innere Kraft zu stärken, lebendig und engagiert zu sein?
  • Wie können Führungskräfte in Zeiten des Wandels und der Unvorhersehbarkeit Vertrauen und Orientierung stiften und sich von Rückschlägen besser erholen?
  • Wie schaffen es Teams, Diversität als Stärke zu erkennen, auch unter Druck kreativ zusammenzuarbeiten und gemeinsam Ziele zu erreichen?

 

Mit diesem Werk lernen Sie, eine resiliente Unternehmenskultur zu entwickeln, Veränderungen als Chance zu nutzen – und sogar gestärkt daraus hervorzugehen.

Lesen und Gutes tun: Pro verkauftes Exemplar wird ein Euro an den Verein Refugium gespendet.

Ein Interview mit mir zum Buch gibt es hier.
Buch bestellen